KANZLEI CAGLARBetreuung · Nachlasspflegschaft

KANZLEI CAGLAR

Dipl.-Jur. Zülfü Caglar · Diplom-Jurist

Juristische Ausbildung mit Studienschwerpunkt Erb- und Familienrecht, fortgebildet im Steuer- und Wirtschaftsrecht – mit deutsch-türkischem Hintergrund.

Qualifikation
Diplom-Jurist
Tätigkeit
Nachlasspfleger und rechtlicher Betreuer
Fachqualifikation
Geprüfter Nachlasspfleger (BDN)
Bestellung
Durch Nachlass- und Betreuungsgericht
IProfil

Juristische Ausbildung, Praxis in Nachlasspflegschaft und rechtlicher Betreuung

Studium der Rechtswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Rechtsreferendariat beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main und vertiefende Ausbildung im Steuer- und Wirtschaftsrecht.

Seit 2010 bin ich selbstständig tätig, seit 2013 als rechtlicher Betreuer (Berufsbetreuer). Zudem werde ich als Nachlasspfleger auf Bestellung der Nachlassgerichte tätig – als Geprüfter Nachlasspfleger (BDN). Ergänzend habe ich Masterstudiengänge im Wirtschaftsrecht an der Universität zu Köln und im türkischen Wirtschaftsrecht an der Istanbul Bilgi University besucht.

Hinzu kommen Zertifikatskurse im Betreuungs-, Kindschafts- und Nachlassrecht sowie theoretische Lehrgänge im Steuer- und Wirtschaftsrecht – ohne Fachanwalts- oder Steuerberatertitel.

2007Rechts­referendariat am OLG Frankfurt am Main
2013Beginn der Tätigkeit als rechtlicher Betreuer
2016Eintragung im BdB-Qualitäts­register
2022Geprüfter Nachlasspfleger (BDN)
IINachlasspflegschaft

Für den Nachlass – bis die Erben feststehen

Ist nach einem Todesfall ungewiss, wer Erbe geworden ist, und bedarf der Nachlass der Sicherung, bestellt das Nachlassgericht einen Nachlasspfleger (§ 1960 BGB) – auf Antrag eines Nachlassgläubigers auch nach § 1961 BGB.

Der Nachlasspfleger ist gesetzlicher Vertreter der noch unbekannten Erben und handelt unter der Aufsicht des Gerichts. Ich übernehme dieses Amt als Diplom-Jurist mit Studienschwerpunkt Erb- und Familienrecht und als Geprüfter Nachlasspfleger (BDN).

Tätig ausschließlich aufgrund gerichtlicher Bestellung durch das Nachlassgericht. Die Vergütung setzt das Nachlassgericht auf Antrag fest; sie wird grundsätzlich aus dem Nachlass beglichen, bei mittellosem Nachlass aus der Staatskasse.

  1. Sicherung des Nachlasses

    Erfassung des Vermögens, Sicherung von Konten, Wertgegenständen und Unterlagen sowie Erstellung des Nachlassverzeichnisses für das Gericht.

  2. Verwaltung und Abwicklung

    Laufende Verwaltung, Kündigung von Verträgen, Prüfung und Begleichung berechtigter Nachlassverbindlichkeiten und – wo erforderlich – die geordnete Auflösung der Wohnung.

  3. Ermittlung der Erben

    Recherchen zur Feststellung der gesetzlichen oder testamentarischen Erben, wo erforderlich in Zusammenarbeit mit Erbenermittlern.

  4. Vertretung und Rechenschaft

    Vertretung der unbekannten Erben gegenüber Behörden, Banken, Vermietern und Gläubigern; Berichte und Rechnungslegung gegenüber dem Nachlassgericht bis zur Übergabe an die Erben.

IIIWerdegang

Werdegang und Qualifikationen

Beruf

  1. derzeit

    Nachlasspfleger

    Nachlasspflegschaften auf Bestellung der Nachlassgerichte (§§ 1960, 1961 BGB)

  2. seit 09/2013

    Rechtlicher Betreuer (Berufsbetreuer)

    Rechtliche Betreuung Erwachsener im Rahmen gerichtlicher Bestellungen

  3. seit 03/2010

    Selbstständige Tätigkeit

    seit 2013 als rechtlicher Betreuer (Berufsbetreuer), später auch als Nachlasspfleger

  4. 2015

    Beratungsstellenleiter

    Lohnsteuerberatungsverbund e. V.

  5. 01/2012

    Gründungsmitglied

    Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in Hessen e. V. – juristische Betreuung und Organisation der Gründung

  6. 10/2011 – 11/2012

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Fachbereich Rechtswissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main

  7. 05/2007 – 01/2009

    Rechtsreferendariat

    Oberlandesgericht Frankfurt am Main

Studium

  1. 02/2013 – 07/2013

    Masterstudiengang Türkisches Wirtschaftsrecht (LL.M.-Programm)

    Istanbul Bilgi University – Laureate International Universities · Schwerpunkt Unternehmensrecht

  2. 09/2012 – 02/2013

    Masterstudiengang Wirtschaftsrecht (LL.M.-Programm)

    Universität zu Köln · Schwerpunkt Unternehmensrecht

  3. 11/2006

    Erste juristische Staatsprüfung

    Abschluss als Diplom-Jurist

  4. 04/1999 – 10/2005

    Studium der Rechtswissenschaften

    Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main · Schwerpunkt Erb- und Familienrecht

Qualifikationen für Betreuung und Nachlass

  1. 01/2022

    Geprüfter Nachlasspfleger (BDN)

    Fachlehrgang Nachlasspflegschaft mit Prüfung; Bezeichnung verliehen vom Bund Deutscher Nachlasspfleger (BDN) e. V.

  2. 03/2021

    Zertifikatskurs Nachlasspflegschaft

    Weinsberger Forum

  3. 10/2016

    Eintragung im BdB-Qualitätsregister

    Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e. V.

  4. 01/2015

    Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen, Vormund und Umgangspfleger

    Zertifikatskurs, Weinsberger Forum

  5. 01/2015

    Verfahrenspflegschaft in Betreuungs- und Unterbringungssachen

    Zertifikatskurs, Weinsberger Forum

  6. 05/2014

    Intensivlehrgang Betreuung von Erwachsenen

    Weinsberger Forum

Weitere Lehrgänge, Seminare und Schulbildung17 Einträge

Lehrgänge im Steuer- und Wirtschaftsrecht (ohne Fachanwalts- oder Steuerberatertitel)

  1. 08/2010 – 10/2010

    Finanz- und Lohnbuchhaltung mit DATEV und Lexware

    alfatraining, Frankfurt am Main

  2. 12/2009 – 03/2010

    Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht

    Steuer- und Wirtschaftsakademie, Frankfurt am Main

  3. 11/2009 – 12/2009

    Fachanwaltslehrgang Handels- und Gesellschaftsrecht

    Steuer- und Wirtschaftsakademie, Frankfurt am Main

  4. 09/2009 – 11/2009

    Fachanwaltslehrgang Steuerrecht

    Steuer- und Wirtschaftsakademie, Frankfurt am Main

  5. 05/2009 – 09/2009

    Steuerberaterlehrgang (Vollzeit)

    Steuerberaterkammer Stuttgart

  6. 11/2008 – 03/2009

    Grundlagenseminar Steuerrecht, Wirtschaftsrecht und Betriebswirtschaft

    Steuerberaterkammer Stuttgart

  7. 10/2008 – 04/2009

    Fachanwaltslehrgang Steuerrecht

    Fachseminare von Fürstenberg, Frankfurt am Main

Seminare

04/2019Abgrenzung und Delegation von BetreueraufgabenBetreuer/innen-Weiterbildung
04/2019Persönliches Budget – BasiswissenKommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
09/2012WettbewerbsrechtDeutsche Anwalt Akademie, Frankfurt am Main
06/2012Zwangsvollstreckungsrecht, Schuldnertricks und GläubigerstrategienDeutsche Anwalt Akademie, Frankfurt am Main
05/2012Risiken der sozialrechtlichen Betriebsprüfung, Scheinselbständigkeit, Beitragsnachforderungen, HaftungsmanagementDeutsche Anwalt Akademie, Frankfurt am Main
12/2011Steuerfahndungsfall – Beratungsstrategien bei SteuerverkürzungDeutsche Anwalt Akademie, Frankfurt am Main
11/2011Steuergünstige Gestaltung mittelständischer UnternehmenDeutsche Anwalt Akademie, Frankfurt am Main
12/2010Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) nach MoMIG im Gesellschafts- und SteuerrechtEiden Juristische Seminare, Frankfurt am Main
11/2010Auseinandersetzung mit der Finanzverwaltung – Einspruchs- und KlageverfahrenEiden Juristische Seminare, Frankfurt am Main

Schulbildung

  1. 1979 – 1990

    Gymnasium

    Ümraniye, Istanbul

IVZusammenarbeit

Hinweise für Kanzleien, Gerichte, Banken und Erbenermittler

Betreute Personen als Beteiligte

Als rechtlicher Betreuer vertrete ich betreute Personen im Rahmen der vom Betreuungsgericht übertragenen Aufgabenbereiche (§ 1823 BGB). Ist eine von mir betreute Person an einem Ihrer Verfahren beteiligt, bin ich im Umfang der Bestellung Ihr Ansprechpartner.

Anfragen zügig zuordnen

Bitte nennen Sie den Namen der betreuten Person, das Betreuungsgericht und dessen Aktenzeichen. Den Umfang meiner Vertretungsmacht weise ich auf Anfrage durch die gerichtliche Bestellungsurkunde (§ 290 FamFG) nach.

Nachlasspflegschaften

Bin ich vom Nachlassgericht bestellt, vertrete ich im Umfang des gerichtlichen Wirkungskreises die noch unbekannten Erben. Bitte nennen Sie Namen und Sterbedatum der verstorbenen Person, das Nachlassgericht und dessen Aktenzeichen; meine Vertretungsmacht weise ich durch die Bestallungsurkunde nach.

Kommunikation

Korrespondenz auf Deutsch, Türkisch und Englisch. Vertrauliche Unterlagen erbitte ich zum Schutz der mir anvertrauten Daten ausschließlich auf dem Postweg oder über das besondere elektronische Bürger- und Organisationenpostfach (eBO), nicht per E-Mail oder Telefax; die SAFE-ID teile ich auf Anfrage gern mit.

VKontakt

Drei Standorte, ein Ansprechpartner

Hauptsitz in Frankfurt am Main, Büros in Heidelberg und in Fellbach (Region Stuttgart).

Kontakt speichern (vCard)

Vertrauliche Unterlagen übersenden Sie bitte aus Gründen des Datenschutzes ausschließlich auf dem Postweg oder über das eBO – nicht per E-Mail oder Telefax. Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung.